Der Zugang elektronischer Willenserklärungen
An dieser Stelle wollen wir Ihnen die wichtigsten Grundzüge des Zugangs elektronischer Willenserklärung näher bringen.
Für das Verständnis der Besonderheiten des Zugangs elektronischer Willenserklärungen stellen wir zunächst die Grundzüge des Zugangs „normaler“ Willenserklärungen dar. Dabei beschränken wir uns auf die empfangsbedürftigen Willenserklärungen, also diejenigen, die einem anderen gegenüber abzugeben sind. Die nicht-empfangsbedürftigen Willenserklärungen spielen an dieser Stelle keine Rolle. Aus ihrem Namen heraus wird schon deutlich, dass sie für ihre Wirksamkeit von niemandem „empfangen“ werden müssen, also schon im Moment ihrer Abgabe wirksam werden. Das klassische Beispiel hierfür ist das Testament.
Die empfangsbedürftigen Willenserklärungen finden ihre gesetzliche Regelung in § 130 I 1 BGB und werden wirksam, wenn sie dem Erklärungsempfänger zugehen. Dabei gilt eine Willenserklärung als zugegangen, sobald sie derart in den Machtbereich des Empfängers gelangt, dass bei Annahme gewöhnlicher Verhältnisse damit zu rechnen ist, er könne von ihr Kenntnis erlangen (BGHZ 67, 271, 275).
5 Projekt Management Tools
Die Herausforderungen an einen Projektmanager sind so vielfältig wie Projekte unterschiedlich sein können. Kostenlose browserbasierte Lösungen die keine Branchenspezialisierung anbieten haben es daher schwer allen Sparten-Anforderungen gerecht zu werden.
Faktoren wie das Alter einer Organisation können bspw. großen Einfluss auf das Anforderungsprofil haben, ein junges Unternehmen hat für gewöhnlich flache Hierarchien, kurze Kommunikationswege und arbeitet an einem Ort. Möglicherweise reicht hier schon eine bessere “To-Do-Liste“ um das Team ausreichend zu steuern und Ziele schnell zu erreichen. Auch die geographische Verteilung der Projektteilnehmer kann das Anforderungsbild drastisch verändern, da bei großen Distanzen eine strikte Dokumentation auf Grund der erschwerten Kommunikationsbedingungen durch alle Teilnehmer erforderlich wird, um die Möglichkeit der Steuerung und Überwachung des Projekts weiter aufrecht zu erhalten.
Vor dem Einsatz eines solchen Tools sollte in jedem Fall ein Anforderungsprofil definiert werden um die Führung eines Projekt bzw. eines Unternehmens wirklich dauerhaft erleichtern und optimieren zu können und nicht wg. übertriebener Dokumentationspolitik Arbeitsprozesse lahmzulegen.
Wir möchten Ihnen heute einige Lösungen vorstellen, die in unterschiedlichen Phasen relevant sein können und Ihnen helfen sollen Ihre Projekte/Ihr Unternehmen effektiv zu leiten.
Die Mahnung im Privatrecht Teil 3 - Das gerichtliche Mahnverfahren / Die Zwangsvollstreckung
Sie haben den Schuldner mehrfach gemahnt erst höflich dann eindringlich aber auf ihrem Konto ist immernoch kein Zahlungseingang festzustellen? Falls Sie die Forderung nicht abtreten oder abschreiben wollen, ist es an der Zeit rechtliche Schritte einzuleiten. Als Gläubiger können Sie nun entweder Klage auf Zahlung erheben oder ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten.
Das gerichtliche Mahnverfahren hat den Vorteil, dass es schnell und kostengünstig abläuft, der Gläubiger kann einen Vollstreckungsbescheid erwirken ohne ein aufwendiges Klageverfahren anstrengen zu müssen. Durch den Vollstreckungsbescheid, oder im Fachjargon Vollstreckungstitel, kann der Gläubiger durch den Gerichtsvollzieher vollstrecken lassen und so seine offene Forderung einholen.
Das Gericht prüft die Rechtmäßigkeit der Forderung zwar nicht bevor es den gerichtlichen Mahnbescheid ausgibt, jedoch ist das Mahnverfahren nur zulässig wenn gegen den Schuldner tatsächlich ein fälliger Anspruch auf Zahlung besteht. Falls dies also der Fall ist, sollte man das gerichtliche Mahnverfahren der Klage vorziehen.
Das Angebot
In diesem Artikel behandel wir das Thema „Angebot“. Stark zu unterscheiden sind hierbei das Angebot im rechtlichen Sinne und das Dokument Angebot.
Das Angebot im rechtlichen Sinne
Das Angebot ist ein „Vorschlag“ einen bestimmten Vertrag abzuschließen. Hierbei gibt der Anbieter eine Willenserklärung ab und hofft auf eine Einwilligung des potentiellen Vertragspartner. Diese Einwilligung kann durch eine formlose Zusage (Annahme) erfolgen. Das Zustandekommen des Vertrages hängt aslo nur noch von einer Seite, dem potentiellen Vertragspartner, ab.
Ein Angebot wird meist an eine einzelne Person gerichtet oder an eine Personengruppe. Der Anbieter ist verpflichtet „sein Wort zu halten“ und kann dieses nur bei rechtzeitigem Widerruf zurück nehmen. Angebote sind immer zeitlich begrenzt, man unterscheidet zwischen:
Das Angebot ist sofort anzunehmen oder abzulehnen wenn, beide Parteien anwesend sind (Verkaufsgespräch). Eine spätere Annahme des gleichen Angebotes ist nicht möglich.
Informationsquellen zur elektronischen Rechnung
Der Umstieg auf einen elektronischen Rechnungsprozess ist für viele Unternehmen nicht ganz einfach. Große Firmen durchlaufen einen langwierigen Prozess in denen vorab Informationen zur Entscheidungsfindung aggregiert werden müssen. Nur so kann eine vernünftige Kosten-Nutzen-Analyse erstellt und alle involvierten Parteien überzeugt werden.
Aber auch kleine Unternehmen und Selbständige, die eigentlich kürzeste Entscheidungswege haben, müssen bei einer Umstellung einige Punkte beachten, z.B. die rechtskonforme Archivierung.
In diesem Artikel stellen wir ein paar interessante Quellen zusammen, die Ihnen – egal ob Großunternehmen oder Freelancer – qualifizierte Insights rund um das Thema E-Invoicing liefern.
Der Kostenvoranschlag
In diesem Artikel erleutern wir das Dokument des Kostenvoranschlages.
Was ist ein Kostenvoranschlag?
Unter dem Begriff Kostenvoranschlag versteht man die überschlägige Vorabberechnung mutmaßlicher Kosten zur Erstellung einer Leistung oder eines Werkes. Ein Kostenvoranschlag wird erstellt, damit der Kunde weiss, welche Kosten auf ihn zukommen. Er kann auch als ein Vergleich, wenn mehrere Firmen sich um eine Leistung/Werk bemühen, herangezogen werden. Im Gesetz findet man den Kostenvoranschlag unter „Kostenanschlag“. Im BGB §632 und §650 ist dieser genauer bestimmt.
Hauptmerkmale eines Kostenvoranschlages sind die schriftlich detaillierten Aufgliederungen der Gesamtkosten der Leistung.
Diese Merkmale sind:
- Beschreibung zu der Art und Umfang der nötigen Arbeiten
- Die dafür benötigte Zeit und der Stundenlohn
- Material und Materialkosten
- Erfüllungzeitraum
Genau wie das Angebot, zielt auch der Kostenvoranschlag auf den Abschluss eines Vertrags ab. Es stehen sich also zwei Parteien gegenüber, der Werksbesteller (Kunde) und der Werksbeschaffer (Verkäufer).
Die Mahnung im Privatrecht Teil 2 - Das außergerichtliche Mahnverfahren / Das mehrstufige Mahnwesen
Willkommen zum zweiten Teil unserer Serie zum Thema Mahnwesen. Heute betrachten wir die Mahnung aus Sicht des Gläubigers und hierbei im Besonderen das mehrstufige Mahnwesen bzw. das außergerichtliche Mahnverfahren.
Als Unternehmer steht man immer wieder vor der Frage „wie mit Mahnungen umgehen?“, im Folgenden werden wir auf Aufbau und Ablauf des mehrstufigen Mahnwesens eingehen und die Fragen nach Voraussetzungen wie Fristen und Folgen wie Zinsen der Mahnung beantworten.
Was tun wenn der Schulder nicht zahlt? Wenn Rechnungen nicht beglichen werden fallen nicht nur Kosten und Zinsverluste an, die Liquidität des betroffenen Unternehmens sinkt und so sind alle Geschäftsprozesse belastet. Also ist es wichtig möglichst umgehend und vollständig die offenen Forderungen einzutreiben um Ihr Unternehmen zahlungskräftig zu halten ohne bestehende Kunden zu verärgern oder möglicherweise zu verlieren.
Der erste Schritt hierzu ist ein gut abgestimmtes außergerichtliches Mahnverfahren, das sozusagen in Eigenregie innerhalb der gesetzlichen Regelungen durch Sie gestaltet werden kann.
5 Blogs Every Entrepreneur Should Consider Reading
1. Both Sides of the Table – Mark Suster
Mark is a former entrepreneur who switched sides and now is a VC at GRP Partners - hence his blog’s name. In my opinion Mark provides one of the best sources, if not the best, for great entrepreneurial advice on the internet. Besides SPIEGEL his blog is probably the only websites I visit and read on a daily basis. What I particularly like: He is very opinionated and completely honest about his views, even if they turn out to be quite controversial.
My favourite post so far: JFDI (guess what the letters stand for)
2. For Entrepreneurs – David Skok
David’s website gives awesome insights for startups, especially when they operate in the SaaS industry. Like Mark he used to be a serial-entrepreneur but eventually joined Boston-based Matrix Partners who invested in his two latest companies. If you want to get the inside scoop on how to run a SaaS-Business his website is the place to look!
Must-read: SaaS Metrics
Was findet man in jedem deutschen Büro?
Tische und Stühle, motivierte Mitarbeiter oder ein Computer…Alles richtig, aber das doch beliebteste Einrichtungsstück ist und bleibt mit Abstand die Kaffeemaschine! Und das zu Recht, denn Deutschland ist eine kaffeeliebende Nation. Im Jahre 2003 lag der durchschnittliche Kaffeekonsum eines jeden Deutschen bei 6,6 kg im Jahr, das entspricht 2,8 Tassen pro Tag und Kopf!

Daher war die Bravilor Bonamat (Mondo 2) eine der wichtigsten Errungenschaften der Pactas GmbH im letzten Jahr. Wer sich jetzt wundert was eine Bravilor Bonamat genau ist, muss nur eins und eins zusammen zählen und kommt ziemlich schnell darauf, dass dieser Blogartikel unserer geliebten, uns nie im Stich lassenden HochLeistungsKaffeemaschine gewidmet ist!
Die Mahnung im Privatrecht: Teil 1 - der Schuldnerverzug
Wer kennt das nicht, da vergisst man einmal die Rechnung für das Zeitungs-Abo zu begleichen und schon findet man sie im Briefkasten: Die Mahnung oder „Zahlungerinnerung“, die uns auf die Zahlung in freundlich aber bestimmten Worten hinweist und nicht selten mit Mahngebühren und Verzugszinsen versehen ist. Aber darf der Gläubiger überhaupt Mahngebühren verlangen und wenn ja ab wann und wieviel?? Allen diesen Fragen wollen wir im Weiteren nachgehen.
Die Mahnung ist eine Aufforderung des Gläubigers (also in unserem Fall des Zeitungsverlags) an den Schuldner (uns), die geschuldete Leistung zu erbringen. Es kann sich hier um eine Sache, eine Dienstleistung oder auch Geld handeln. Sie muss versendet werden, um den Schulder in Verzug zu setzten, die Mahnung steht der Erhebung der Klage auf die Leistung sowie die Zustellung eines Mahnbescheids im Mahnverfahren laut §286 Abs. 1 BGB gleich. D.h. wer rechtmäßig durch eine Mahnung den Schulder in Verzug setzt darf unterschiedliche Arten des Schadenersatzes geltend machen.
